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Herzlich Willkommen auf der Website von Robert Giegling:

Das neue Album Robert Giegling Quintett - Rough Songs (Unit Records/Harmonia Mundi) ist u.a. im EINKLANG -
Klassik, Jazz & More in Stuttgart, in Heilbronn in der Buchhandlung Stritter oder direkt per Mail erhältlich!

Ein schöner Bericht im Jazzpodium über das Konzert auf dem Internationalen Jazzfestival Jazz goes Föhr:

"Am vorletzten Tag fesselte Trompeter Robert Giegling mit seinem Quintett die Zuhörer mit Ausflügen in den Rock, Soul und Rap. Mit seinen warmen Melodiebögen zeigte Giegling, dass er längst nicht mehr aus der europäischen Spitzenklasse des Jazz wegzudenken ist. Mit seiner tollen Band lieferte er nicht nur einen mitreißenden Sound, sondern begeisterte das Publikum zudem auch mit seinen gesanglichen Rap-Einlagen."

Eine Kritik zum Konzert am 9.4.16 im Jazzclub Villingen:

Jede Menge Spaß von Soul bis Rap

Die Zuhörer hielt es kaum auf den Sitzen am Samstag im Jazzkeller in VS-Villingen, wo ein Stuttgarter Quintett mit packenden Klängen überzeugte. Der soulige Groove erinnerte an die wunderbaren Hardbop-Zeiten, von denen aus nahtlos der Bogen gespannt wurde zu Rock und Rap. Und es war kaum auszumachen, wem der Abend mehr Spaß machte: den Musikern oder dem Publikum. Robert Giegling ist ein junger Trompeter, der es versteht, die Emotionen herüberzubringen, die seit Altvater Louis Armstrong der Musik aus New Orleans zugeschrieben wird: ein praller Sound, der voller Bluesfeeling steckt, groovige Melodielinien und himmelhohe, klare Töne,  die unter die Haut gehen.

Aber er ist auch ein respektabler Komponist, dessen Stücke die Zeiten aufleben lassen, in denen vor rund 60 Jahren die soulige Variante des Jazz Furore machte. Auf wessen Spuren sich Giegling und sein Quintett bewegen, ist unschwer zu erraten, denn der einzige Titel des Abends, der nicht aus eigener Feder stammte, aber nahtlos ins Programm passte, war der gospellastige Ohrwurm-Standard Moanin von Bobby Timmons.

Ansonsten zeigten die fünf Jazzer, dass sie beseelt und mit erfrischender Spielfreude eine Mischung aus zeitgenössischem Jazz, mit Soul, Fusion und Rap zu einer aktuellen musikalischen Mixtur werden lassen, die alles andere als langweilig ist. Der Trompeter und Bandleader hat zudem erstklassige Mitspieler um sich versammelt. Zu denen zählt sicher der Tenorsaxofonist Sandi Kuhn, der mit praller Virtuosität an seinem Instrument spannende Geschichten erzählt, Pianist Christoph Heckeler, der problemlos seine erstklassige Technik mit souligem Drive verbindet, dann Joel Locher, der längst zu den herausragenden und vielseitigsten Bassisten der deutschen Szene gerechnet werden muss, und schliesslich Drummer Felix Schrack, der ebenso einfühlsam, wie antreibend spielt.

Die stark rhythmisch betonte Musik des Quintetts zog das Publikum im Villinger Jazzkeller von Beginn an in den Bann und so mancher hätte sicher gerne getanzt. Und nicht nur da, als Trompeter Giegling mit einem erfrischenden Rap loslegte. (fsc)

 

Am 23.01.16 hat das Robert Giegling Quintett bei den Klangraum Jazztagen Mainz gespielt, mit dabei die beiden Landesjazzpreisträger Sandi Kuhn und Axel Kühn. Ein aufregender Abend und ein schönes Festival in einem alten Kinosaal...

 

Das neue Album Rough Songs (Unit Records) hat sehr schöne erste Kritiken und Airplays erhalten:

Review Concerto (Österreich): "Wer gestochen scharfe Bläsersätze liebt und Jazz mit Rock, oft heiß gepfeffert, wird Robert Giegling, einen ausgezeichneten Trompeter und Flügelhornisten aus Heilbronn, lieben. Neben Giegling bläst Markus Ehrlich das Tenorsaxophon, unterstützt werden die jungen Musiker von Matthew Bookert (Tuba und Sousaphon) und Patrick Flassig (Bassposaune); kommt mächtig, dieser Sound. Der Albumtitel "Rough Songs" verkündet nur einen Teil des Programms. Es gibt auch ruhigere Nummern wie "Reise" oder "Innocence". Doch in der Überzahl hören wir Rasantes ("Defiance") mit Latin-Touch oder ein lässig-groovendes "Tosca", das Christoph Heckeler am Fender Rhodes featuret. Die Hits der CD sind mit klarem Vorsprung "Eardrums" mit coolem Rap-Gesang von Daniel Denmark und "Hypnotic Horns" mit Bassposaune- und Tuba-Soli. Schon Gieglings Debüt-CD "Tafelrunde" (2010) erregte Aufsehen. Sein neues Werk jedoch toppt den Vorgänger bei weitem, da die Musik lebendiger und spontaner wirkt. Joel Locher spielt den Kontrabass, Daniel Mudrack die Drums."

Review Soultrain:

 "Rough Songs" lautet der Titel des neuen, zweiten Albums des Stuttgarter Jazztrompeters Robert Giegling - sein Debütalbum "Tafelrunde" dürfte aufmerksamen SOUL TRAIN-Leser sicher noch in bester Erinnerung sein.

Auch hier steht dem von Giegling und Schlagzeuger Daniel Mudrack produzierten Sound des acht Titel kurzen Werkes ein charakterstarkes Kopfkino voran, welches der Mixtur aus zeitgenössischem Jazz, Fusion und authentischer Soul-Groove-Attitüde sehr gut tut und das Werk unglaublich selbstbewusst aber auch und im besonderen Maße charmant werden lässt.

"Rough Songs", erschienen beim Schweizer Unit Records-Label, macht seinem eigenen Namen alle Ehre und arbeitet mit kantigen, eckigen Jazz-Idealen aus Bebop und dem folgerichtigen Hard Bop und macht aus seiner eigenen Affinität zu Hip Hop keine Hehl - Gurus Jazzmatazz, das Robert Glasper Experiment oder gar Roy Hargroves RH Factor (der SOUL TRAIN berichtete unzählige male über alle genannten) tauchen unweigerlich vor dem geistigen Auge bze. Ohr auf, auch, wenn der Faktor Hip Hop oft nur als instrumentale Antriebsfeder und Initialzündung benutzt wird.

Orchestrale Swing-Magie wird dabei ebenso aufgenommen wie ein retrospektiver, mitunter gar an Easy Listening kitzelnder Sixties-Vibe - Robert Giegling selbst schlüsselt dieses Wechselspiel zwischen den einzelnen Songs und Phasen des Albums im mitgelieferten, üppig gestalteten Booklet selbst noch einmal nachvollziehbar auf.

Pianist Christoph Heckeler, Bassist Joel Locher, der bereits erwähnte Schlagzeuger Daniel Mudrack sowie Markus Ehrlich (Saxofon), Matthew Bookert (Tuba) und Patrick Flassig (Posaune) ergänzen gemeinsam mit Rapper Daniel Denmark das Line Up für ein sehr lebendiges, frisch klingendes, neues, abendfüllendes und, nicht gerade unwichtig, nie langweiliges Album von Robert Giegling, der den eigenen Spannungsbogen, den er mit seinem hervorragendem Erstlingswerk "Tafelrunde" so fulminant startete, selbstsicher und elegant, dabei sehr organisch mit in die Erwartungshaltung in das nächstmögliche Album nehmen kann.

 Das Robert Giegling Quintett mit "Rough Songs" - Cool.

© Gregor Poschoreck

 

Péché de classique (zum Debütalbum TAFELRUNDE):

"Je vous présente cinq jeunes musiciens épatants. Ils font du jazz comme on le faisait dans les années 60-70 et ils le font bien. Un jazz puissant et dynamique digne des plus grands Big Band. La trompette de Robert Giegling - le leader - est absolument superbe. Les huit compositiones qu'il a écrites sont savoureuses et pleines de gaieté. Et puis, surtout, ils nous communiquent le bonheur qu'ils ont de jouer ensemble. Cela nous donne du peps, que demander de plus?"

"Schöne Stücke, alles Eigenkompositionen, die Auswahl der Musiker und der Bandsound. Robert Giegling beweist einen besonderen Spürsinn für die Ästhetik des Combo Jazz. Ich gratuliere zum Debütalbum." Stephan Zimmermann